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SCHOTTLAND

Unsere Reiseleiterin Christine Zucchelli berichtet von unserer Schottland-Reise im Juli 2017

Zum Auftakt unserer Reise statteten wir dem historischen englischen York einen Besuch ab, staunten über die Pracht des Münsters und spazierten durch die engen Gassen des mittelalterlichen Marktes mit seinen krummen Fachwerkshäusern. An der Hochzeitsschmiede Gretna Green empfing uns Schottland mit Dudelsackmusik, bevor wir den berühmten Amboss begutachteten, an dem noch heute zahlreiche Ehen geschlossen werden. Durch das südschottische Hügelland erreichten wir Glasgow, wo Zeit für eine kleine Busrunde zu den wichtigsten Attraktionen blieb. Die Hafen- und Industriemetropole hat sich gemausert, Altstadt und Dombezirk präsentieren sich liebevoll saniert, die Stadtteile an der Clyde bestechen durch beinahe futuristische Architektur. Am nächsten Morgen zeigte uns das Land, was es wettermäßig drauf hat: Schauer und strahlender Sonnenschein in raschem Wechsel. Ein dramatischer Hintergrund für die Fahrt durch die südlichen Highlands mit einem aufgewühlten Loch Lomond und nebelverhangenen Gipfeln im geschichtsträchtigen Glencoe. In Fort Augustus betrachteten wir eine Schleusentreppe des Kaledonischen Kanals, der Schottland von Ost nach West durchschneidet, beim Urquhart Castle hielten wir Ausschau nach dem scheuen Monster von Loch Ness. Die zentrale Lage unseres Hotels in Inverness erlaubte uns, das abendliche Treiben in der gemütlichen Hochlandhauptstadt kennen zu lernen. Der Tagesausflug durch das nordwestliche Hochland begeisterte mit dunklen Seen, kargen Moorlandschaften, grasigen Hügeln und kahlen Gipfeln, die das wechselnde Licht in zauberhafte Farben tauchte. Höhepunkt war der Besuch des Gartens von Inverewe, mit dem sich der Exzentriker Ossy Mackenzie einen Lebenstraum erfüllte. Durch die Grampian Mountains, die bis in die Gipfelzonen mit Heidekraut bewachsen sind, fuhren wir gegen Süden, um uns in der Whiskydestillerie Edradour in die Geheimnisse des schottischen „Lebenswassers“ einführen zu lassen. Im nahen Pitlochry, einem hübschen viktorianischen Sommerfrischeort, konnten wir die Lachsleiter am Tummel-Fluss besichtigen. Über den Firth of Forth mit seinen berühmten Brücken erreichten wir Edinburgh, das uns die örtliche Stadtführerin kurzweilig und mit herrlichem trockenem Humor nahe brachte.

Bei strahlendem Sonnenschein mussten wir von Schottland Abschied nehmen; das ausgezeichnete Buffet auf der Abendfähre nach Amsterdam und eine gemütliche Grachtenrundfahrt im „Venedig des Nordens“ bildeten den entspannten Ausklang dieser abwechslungsreichen und wunderschönen Rundreise.

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