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Piemont

Hr. Triendl vom Seniorenbund Sistrans zur Frühlingsfahrt nach Piemont

om 10. Bis 14. Mai 2015 reiste eine 55-köpfige Gruppe des Seniorenbundes Sistrans ins Piemont. Die Termine waren so angesetzt, dass man an einem Sonntag an- und am Christihimmelfahrtstag zurückreiste. Die Vorbereitung der Reise lag in Händen des Vorstandes und der Busfirma Dietrich-Touristik in Telfs, vertreten durch Geschäftsführer Oswald Leiter, dem für seine Vorarbeit herzlich gedankt wird. Ein weiteres Vergeltsgott gilt dem Busfahrer Reinhard Lerchbaumer, der die große Gesellschaft mit Ruhe und Umsicht an die Tagesziele brachte.

Die Fahrt ging auf der Autobahn bis zum Mttagsaufenthalt in Cremona mit dem mächtigen Dom, dem gewaltigen Domturm und dem Baptisterium. Das Grand Hotel ****Nuove Terme im Kurort Acqui Terme wurde am späten Nachmittag erreicht. Das große Hotel, gebaut 1891, wurde renoviert, der Stil der Gründerzeit aber bewusst beibehalten.

Am zweiten Tag war Turin das Tagesziel. Für alle drei Ganztage war mit Frau Silvia eine hoch motivierte und bestens gebildete Reiseleiterin engagiert. Sie verstand es, die Liebe zu ihrer Heimat Piemont auf die Reisegruppe zu übertragen. Vormittags gab es eine Bootsfahrt auf dem Po mit Headset, nachmittags eine Stadtführung per Bus und dann per Pedes zu den wichtigsten Stadtplätzen und Gebäuden. Zufällig war auch das Turiner Grabtuch ausgestellt.

Der dritte Tag war für einen Ausflug durch die Landschaft Langhe nach Alba reserviert. Unsere Gruppe staunte, als sie die tiefen Täler und steilen Hänge des Landesteiles entdeckte. Eine Führung durch Alba war vormittags, der Nachmittag startete mit einer Weinkost samt Imbiss in Calamandrana. Gleich vier Weine, Olivenöl pur und mit Trüffelgeschmack sowie ein Grappa wurden verkostet.

Am vierten Tag führte die Reise nach Asti, berühmt wegen des Domes und des Spumantes. Alle waren von der Mächtigkeit des Gotteshauses sehr beeindruckt, vor allem durch die Ziegelbau-weise. Die Kirche wurde zwischen 1295 und 1350 im gotischen Stil erbaut. Die Fresken stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Vom Wohnort Acqui Terme bleiben den meisten von uns neben der Sauberkeit der Kurstadt die Kathedrale Santa Maria Assuntta (Baubeginn 989), vor allem aber die heiße Quelle La Bollente in Erinnerung. Das schwefelhältige Wasser sprudelt mit 75 ° C aus dem Erdinneren. Eine problemlose Rückfahrt führte uns zum Mittagsaufenthalt nach Mantua. Im Zentrum konnten der Dom, der Palazzo Sordello, der Palazzo Ducale, Sant‘ Andrea und die romanische Rundkirche San Lorenzo bewundert werden.

Obmann Toni Triendl, der am ersten und fünften Tag manche Informationen über Geschichte, Geografie und Weinbau weitergeben konnte, bedankte sich bei der Reisgruppe für die schon sprichwörtliche Pünktlichkeit und Rücksichtnahme.

Für 2016 wird sicherlich wieder ein interessantes Reiseziel gefunden werden.

Toni Triendl, Obmann

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